Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und gute Lade- und Entladeeigenschaften aus. Bei einem internen Kurzschluss im Lithium-Ionen-Akku entsteht jedoch ein anormaler Strompfad zwischen den positiven und negativen Elektroden im Inneren des Akkus.
Unter normalen Umständen werden Lithiumionen während des Lade- und Entladevorgangs geordnet zwischen den positiven und negativen Elektroden durch den Elektrolyten eingelagert und freigesetzt. Die Membran verhindert dabei effektiv die direkte Elektronenleitung zwischen den Elektroden. Tritt jedoch ein interner Kurzschluss auf, wird die Isolation zwischen den Elektroden zerstört. Dadurch können Elektronen den normalen Stromkreis umgehen und direkt von der positiven zur negativen Elektrode fließen, wodurch ein niederohmiger Kurzschluss entsteht. Dieser anormale Strompfad führt zu einer Reihe schwerwiegender Folgen und ist eine der Hauptursachen für Batterieausfälle.

Häufige Ursachen für Kurzschlüsse in Lithium-Ionen-Batterien
(1) Herstellungsfehler
Metallische Verunreinigungen: Bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien können Metallverunreinigungen in die Batterie gelangen, wenn die Reinheit der Produktionsumgebung nicht ausreichend kontrolliert wird oder die Rohstoffe diese Verunreinigungen enthalten. Dringen diese Metallpartikel durch die Membran und kommen mit den positiven und negativen Elektroden in Kontakt, bildet sich zwischen ihnen ein leitfähiger Pfad, der einen internen Kurzschluss verursacht.
Elektrodengrate: Bei der Herstellung der Elektrode können durch unsachgemäße Bedienung oder ungenaue Geräte winzige Grate an deren Kante entstehen. Diese Grate können sich im Betrieb der Batterie allmählich in die Membran einarbeiten und einen internen Kurzschluss verursachen.
(2) Beschädigung während des Gebrauchs
Mechanische Belastung: Im täglichen Gebrauch sind Lithium-Ionen-Akkus unweigerlich verschiedenen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Beispielsweise kann ein Akku beim versehentlichen Fallenlassen eines Mobiltelefons oder beim Fahren eines Elektroautos über eine unebene Straße Stößen oder Quetschungen ausgesetzt sein. Bei starker mechanischer Belastung können die internen Elektroden, Membranen und andere Bauteile des Akkus verformt oder beschädigt werden. So kann beispielsweise die Membran reißen, was zu einem direkten Kontakt zwischen den positiven und negativen Elektroden und damit zu einem internen Kurzschluss führen kann.
Temperatureinfluss: Die Temperatur hat einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung und Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus. Bei hohen Temperaturen beschleunigt sich die chemische Reaktion im Akku, was zu Problemen wie der Zersetzung des Elektrolyten führen kann. Unter extremen Temperaturbedingungen verschlechtert sich die Leistung der Membran, die sogar schmelzen kann. Dadurch wird die Isolation zwischen den positiven und negativen Elektroden unterbrochen, was einen internen Kurzschluss verursachen kann. Umgekehrt erhöht sich bei niedrigen Temperaturen der Innenwiderstand des Akkus, und die Migrationsrate der Lithium-Ionen verlangsamt sich. Auch dies kann zu einem erhöhten lokalen Stromfluss im Akku und somit zu einem internen Kurzschluss führen.

(3) Batteriealterung
Mit zunehmender Anzahl an Lade- und Entladezyklen altert Lithium-Ionen-Batterien allmählich. Während dieses Alterungsprozesses finden im Inneren der Batterie komplexe physikalische und chemische Veränderungen statt. Beispielsweise bildet sich auf der Oberfläche der negativen Elektrode mit der Zeit ein dickerer SEI-Film. Das Wachstum dieses Films kann die Aktivität des Elektrodenmaterials verringern und Risse verursachen. Breiten sich diese Risse aus, verschlechtert sich der Kontakt zwischen negativer Elektrode und Elektrolyt, was zu lokaler Stromkonzentration und internen Kurzschlüssen führen kann. Darüber hinaus kann sich mit zunehmender Zyklenzahl auch die Kristallstruktur des positiven Elektrodenmaterials verändern, was dessen Stabilität verringert und indirekt das Risiko interner Kurzschlüsse erhöht.
Auswirkungen von Kurzschlüssen in Lithium-Ionen-Batterien
(1) Kapazitätsverlust der Batterie
Interne Kurzschlüsse können zu einer Selbstentladung im Akku führen, wodurch ein Großteil der elektrischen Energie ungenutzt verbraucht wird und dem Gerät nicht zur Verfügung steht. Ebenso verringert sich nach einem internen Kurzschluss in einem Lithium-Ionen-Akku dessen tatsächliche Kapazität allmählich, und die Laufzeit des Geräts wird erheblich reduziert.
(2) Erhöhter Innenwiderstand der Batterie
Bei einem internen Kurzschluss wird die Stromverteilung in der Batterie ungleichmäßig, und es treten lokal hohe Stromdichten auf. Der erhöhte Innenwiderstand der Batterie führt nicht nur zu höheren Energieverlusten beim Laden und Entladen und einer geringeren Energieumwandlungseffizienz, sondern auch zu einer Erwärmung während dieser Vorgänge. Verbleibt die Batterie über längere Zeit in diesem Zustand hohen Innenwiderstands, verkürzt sich ihre Lebensdauer weiter, und der Ausfallprozess wird beschleunigt.
(3) Erhöhtes Risiko eines thermischen Durchgehens
Thermisches Durchgehen ist eine der schwerwiegendsten Folgen eines internen Kurzschlusses in Lithium-Ionen-Akkus. Bei einem internen Kurzschluss wird innerhalb kürzester Zeit eine große Menge elektrischer Energie in Wärmeenergie umgewandelt, wodurch die Temperatur im Inneren des Akkus rapide ansteigt. Mit steigender Temperatur verstärkt sich die chemische Reaktion im Akku, erzeugt noch mehr Wärme und bildet einen Teufelskreis. Kann diese Wärme nicht rechtzeitig und effektiv abgeführt werden, kommt es bei Erreichen einer bestimmten Temperaturschwelle zum thermischen Durchgehen. In diesem Zustand kann der Akku rauchen, Feuer fangen oder sogar explodieren und stellt somit eine erhebliche Gefahr für Personen und Sachwerte dar.

Um Kurzschlüsse in Lithium-Ionen-Batterien zu vermeiden, müssen die Hersteller den Herstellungsprozess optimieren; die Anwender müssen zudem die Nutzungsrichtlinien strenger handhaben und regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten durchführen.
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